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Stand 24.04.2020

"Panta-rhei“, oder „Nichts ist so beständig wie der Wandel" (Heraklit und Simplikios)

 

Liebe Kapplerinnen und Kappler,

ich hatte an dieser Stelle bereits erwähnt, dass Regelungen und Verordnungen sich aktuell schnell ändern. Das kann zu Irritationen, Unsicherheiten und dem Gefühl von: 

"Aber gestern hieß es doch noch ganz anders!" führen.

Als Erklärung hierfür kann immer nur wieder angeführt werden, dass wir uns alle in einer Situation befinden, für die es keine Erfahrungswerte gibt. Aktuelle Ergebnisse werden ausgewertet, neue Erkenntnisse  einbezogen und aus Erfahrungen gelernt. So war es und so bleibt es.

Einige der Änderungen werden als deutliche Verbesserung empfunden, so zum Beispiel die Öffnung der Geschäfte, auch wenn diese ebenfalls Hygienestandards einhalten müssen. Und dass an dieser Stelle mit einem großen Dank an die Kappler Geschäftswelt - dies auch sehr gut umgesetzt haben!

Um Ihnen einen komplexen Überblick über die jeweils gültigen Verordnungen zu geben, stehen Ihnen jeweils hier die aktuellen Allgemeinverfügungen zur Verfügung.

Diese Verfügungen sind sehr komplex und decken diverse Themenbereiche ab, die für die meisten Bürgerinnen und Bürger nicht relevant sind. Andere sind uns allen in den letzten Wochen schon fast zur Gewohnheit geworden, z.B. der einzuhaltende Sicherheitsabstand von 1,50 m oder die Vermeidung von Personengruppen oder die Hygieneregeln.

Am 20.04.20 habe ich geschrieben: "Jetzt wird in Schleswig-Holstein das Tragen einer sogenannten "Alltagsmaske" im öffentlichen Raum empfohlen, ein bisher sehr ungewohntes Bild." - und zu diesem Zeitpunkt war die Aussage, dass es sich um eine Empfehlung handelt, richtig. Mit der jüngsten Verfügung jedoch wurde die  Empfehlung verschärft, denn ab dem kommenden Mittwoch (29.04.) ist das Tragen einer solchen Maske Pflicht. Nähere Details sehen Sie hier .

Das Tragen dieser  Alltagsmasken sollen das Infektionsrisiko bei anderen minimieren .

Wichtig ist, dass es sich dabei nicht um die professionellen FFP-Schutzmasken handelt. Diese sind im Alltag nicht nötig und sollen den Personen vorbehalten bleiben, die diese dringend benötigen, z.B. in den Pflegediensten und bei dem medizinischen Personal.

Für den Aufenthalt im öffentlichen Raum ist es ausreichend, ein Tuch, einen Schal oder eine selbstgenähte Maske zu tragen, die Mund und Nase bedeckt. Auch hier konnten wir in Kappeln bereits in den letzten Wochen eine Welle der Solidarität feststellen: Es gibt viele Freiwillige, die bereits eine große Anzahl dieser Masken genäht haben und diese z.B. sozialen Einrichtungen zur Verfügung gestellt haben.

Ich bin mir sicher, dass wir auch diese Veränderung gut umsetzen können und werden, um das bisher Erreichte nicht zu gefährden und weiter aktiv an der Eindämmung des Virus zu arbeiten.

Genießen Sie die frühlingshaften Tage in unserer Stadt - und bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Heiko Traulsen


Porträt-Traulsen
Porträt-Traulsen